Mittwoch, 26. August 2015

In Schönlind bereits heimisch geworden


CSU überzeugt sich: Ziegelwerk Leipfinger-Bader auf Wachstumskurs

Ganz offensichtlich wohl fühlte sich Firmenchef Thomas Bader (5. v. li) bei seinen Gästen am Standort Schönlind; links neben ihm MdL Dr. Harald Schwartz, Werksleiter Robert Hussenether und (ganz links) Fraktionsvorsitzender Markus Graf.

Schönlind (ct). Für die Einheimischen ist es - laut eigenem Bekunden - nicht zu übersehen: Es tut sich viel in dem Ziegelwerk in Schönlind, das die  Firma Leipfinger-Bader  mit Stammsitz in Vatersdorf bei Landshut vor etwa einem Jahr übernommen hat. Davon wollte und konnte sich auch die CSU-Stadtratsfraktion Vilseck zusammen mit dem CSU/CSA-Kreisverband Amberg-Sulzbach  bei einer Betriebsbesichtigung überzeugen, zu der auch MdL Dr. Harald Schwartz gekommen war. 

Fraktionsvorsitzender Markus Graf und CSA-Vorsitzender Gerhard Graf begrüßten die zahlreich gekommenen Gäste und drückten ihre Freude aus über die Geschäftsinitiative von Thomas Bader, die sie als Gewinn für Schönlind und die Region bezeichneten. Der Firmeninhaber freute sich über das Interesse der Mandatsträger und der Bevölkerung und zog eine rundum positive Bilanz dieses ersten Jahres in Schönlind. Es seien inzwischen rund zwei Millionen Euro in eine moderne Ziegelproduktion und die Qualitätssicherung investiert worden, was sich für den Betrieb und für die Region gelohnt habe. Denn die Mitarbeiterzahl sei von 24 auf 34 gestiegen, der Standort solle weiter ausgebaut werden und weitere Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Ziele des ersten Jahres seien damit nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen worden, denn es sei zunächst vor allem darum gegangen, den Ziegeleistandort und die Arbeitsplätze überhaupt zu erhalten.

Auf dem Werksgelände sei inzwischen viel renoviert und Maschinen und Produktionsprozesse seien verbessert und optimiert worden, um hochwertige Plan- und Blockziegel herstellen zu können, sagte Bader. Sauberkeit im Werk und die deutliche Senkung der Emissionen könne man als weitere Fortschritte verbuchen. Mit der Einführung eines Zweischichtsystems sei das Werk noch besser ausgelastet und inzwischen liefen täglich rund 300 Tonnen gebrannte Ziegelware vom Band. Derzeit würden auch gerade die Bürogebäude mit Sozial- und Schulungsräumen umgebaut, um bessere Bedingungen für den Empfang von Gästen, Kunden und nicht zuletzt für die Beschäftigten zu schaffen, damit sich diese an ihrem Arbeitsplatz auch wohlfühlen können. Ferner werde in die Rohstoffversorgung zusätzlich investiert und die bestehende werkseigene Tongrube mit hochwertigem Opalinus-Ton solle erweitert werden. 

Ziel sei es laut Bader aber auch, in Schönlind und in der Bevölkerung wirklich "anzukommen", weshalb man den Betrieb auch gern für alle Interessierten öffne, und auch da könne man nach einem Jahr eine erfreulich positive Bilanz ziehen. Werksleiter Robert Hussenether führte die Gäste durch den Betrieb und erläuterte die Abläufe bei der Rohstoffgewinnung und -vorbereitung, der Formgebung, beim Trocknen und Brennen und schließlich beim Schleifen der Ziegel. Für die beeindruckten Gäste ergriff MdL Schwartz das Wort und hob vor allem das lobenswerte Engagement des Unternehmens im wirtschaftlichen und innerbetrieblich-sozialen Bereich hervor, mit dem es seiner Verantwortung in vorbildlicher Weise gerecht werde. Leipfinger-Bader sei ein glänzendes Beispiel für einen funktionierenden Mittelstandsbetrieb, die stabilste Säule der Wirtschaft in Deutschland. Auch das Bemühen um das Wohl der Mitarbeiter und den guten Kontakt zur Bevölkerung verdiene hohe Anerkennung. 


Keine Ereignisse gefunden.

weitere Termine